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Juhuiii Sommerferien

.....ab an die wärmende Sonne der Toskana, genauer nach Massa Marittima!

Petra unterwegs mit SIGN Climber

Da haben wir die Rechnung aber ohne meinen Namensvetter Petrus gemacht – er hat seine Schleusen in dieser Woche immer wieder geöffnet.

Durch schöne Olivenhainplantagen erreichen wir das „Il Cicalino“ und können auch schon bald darauf unsere tollen e-Bikes für diese Woche in Empfang nehmen. Auf dem Weg zu einem gemütlichen Apéro, wo wir die anderen Feriengäste dieser Woche kennen lernen, steigt uns der Duft von frischen Kräutern in die Nase.

Am Sonntag stehen alle pünktlich um 9.30 Uhr auf dem Kiesplatz mit der Frage, ob wir wohl die richtige Kleidung für den ersten Bikeausflug gewählt haben?! In 4 Gruppen von „Cappuccino“ bis „Ferrari“ starten wir schliesslich unseren ersten Trip. Na toll.... die erste Herausforderung besteht darin auf dem Feldweg die vielen Pfützen zu umfahren.... platsch.... nicht geschafft ihhhh soooo gruuusig....

Cool der erste Single-Trail liegt vor uns – endlich – alle freuen sich auf die rasante Abfahrt! Natürlich fehlen auch da die Schlammpfützen nicht. Fühlt sich langsam an wie eine Fango-Packung. Die Bikes gleichen sich immer mehr und auch unsere Beine sind mittlerweile unter einer Schlammschicht versteckt - wir haben es aufgegeben den Pfützen auszuweichen, das Motto heisst nun „einfach mitten durch“. Amüsiert schauen wir zu wie einzelne nach einer tiefen Wasserlache ihre Schuhe ausleeren und die Socken auswinden, bevor es weitergeht. Beim Kaffeehalt gilt es zu schauen welche Gruppe wohl „den Schweinepokal“ erhält hihi.... Frisch gestärkt eröffnet uns Mike grinsend, dass wir nun den „BRUTALO-Trail“ in Angriff nehmen... puhhh, wir überleben ihn alle!! Wieder zurück freuen sich wohl alle auf eine ausgiebige Dusche aber sicherlich nicht auf die ausgiebige Reinigung der Ausrüstung. Beim gemütlichen Nachtessen werden eifrig Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Trotz der widrigen Wetterverhältnisse hat die Tour allen sichtlich Spass gemacht!

Zu vorgerückter Stunde haben wir uns durch Housi in die Pflege und Reinigung der Bikes einweisen lassen. Mit seinem trockenen, gepflegten Humor begeistert er uns, während er das Bike liebevoll einschäumte und mit dem Malerpinsel die technischen Details des Bikes wieder aus dem Schlamm heraus modellierte. Mit einer kurzen Ewigkeit macht uns Housi bewusst, dass Biken nicht nur Fun, sondern putzen, schmieren und salben bedeutet. Wer sein Fortbewegungsmittel liebt, der hegt und pflegt es auch, um lange Zeit Freude mit dem Carbonesel zu haben. Die Dreckquote steigert sich in den folgenden Tagen noch etwas, was der Motivation jedoch keinen Abbruch tut.

Am Dienstag steht der Ausflug auf die Insel Elba auf dem Programm. Das heisst, der Wecker reisst uns früh aus dem Schlaf, denn um 7.00 Uhr ist Frühstück angesagt, um 7.30 Uhr Abfahrt. Voll ausgerüstet erfahren wir von Housi, dass die Tour wegen - ihr ahnt es - schlechten Wetters auf Donnerstag verschoben wird und wir stattdessen jetzt ausgiebig z`mörgelen können und danach auf einen weiteren Halbtagesschwumm... ähhhh -turn starten.

Am Mittwoch nutzen die einen den Tag, um sich technische Fertigkeiten anzueignen. Andere gönnen sich eine Pause und erkunden anderweitig die Umgebung. Am Abend kommen wir in Massa Marittima in den Genuss von herrlich duftenden Holzofenpizzen bis fast die Bäuche platzen. Bei der Verdauung hilft ein Schnäpps-chen des Hauses. Die Stimmung ist locker und lustig.

Am Donnerstag geht es am Morgen mit Sandwiches im Rucksack nun tatsächlich mit der Fähre Richtung Elba. Und wer glaubt`s....die Sonne begleitet uns und damit steigt auch gleich das Thermometer. Kaum wieder auf festem Boden, geht’s los Richtung Berggipfel, um dann auf knackigen Trail's dem Meer entgegen zu düsen. Immer wieder geniessen wir die tolle Aussicht! Unten angekommen, nehmen wir zum zweiten Mal den Aufstieg in Angriff, wo wir unsere Mittagspause an der Sonne auf der Piazza von Campo Ai Peri geniessen. 

Nach schweisstreibenden 60km und wundervollen Eindrücken, stossen wir zufrieden mit einem kühlen Bier an, bevor wir uns auf der gut besetzten Fähre, müde auf den Heimweg machen. In Massa Marittima angekommen widmen wir uns der allabendlichen Körperpflege, bevor es schon bald zum Apéro, mit Wein und feinem hauseigenem Salzgebäck übergeht. An dieser Stelle sei auch die gebotene, feinschmeckende Kulinarik erwähnt, welche all abendlich zur Völlerei ausartete. Zur Vorspeise steht jeweils ein reich gedecktes Buffet mit original italienischen Antipastispezialitäten bereit, welches als gelungenes Entrée, zum perfekten, mehrgängigen Hauptgang führt. Wohlgenährt und zufrieden legen wir uns schlafen und erwachen am Freitag bei perfekten Wetterbedingungen zum letzten Bikeabenteuer dieser erlebnisreichen Ferienwoche.

Ein Ausklang wie er besser nicht sein könnte. Das Wetter, die ausgelassene Stimmung, die sehr anspruchsvollen fast trockenen Trails, die gemieteten Top-Bikes und nicht zuletzt die gesamte Führungscrew mit den Guides bestätigen uns, dass wir mit der Buchung bei mtbeer  für diese Bikewoche in Massa Marittima alles richtig gemacht haben. Es ist schon toll, wenn man nach soviel Freude, Schweiss und Kameradschaft sein verschlammtes Mietbike einfach abstellen darf, um die Arbeit den Personen zu überlassen, welche mutmasslich zu dieser erlebnisintensiven Woche beigetragen haben.

Mit zwei weinenden Augen sitzen wir am Samstag das letzte mal mit unseren BikekollegInnen am Frühstückstisch zusammen, bevor sich alle nochmals herzlich voneinander verabschieden. In kurzen Worten und Gesten werden nochmals die Highlights und Szenenkomiken dargeboten bis es dann wirklich heisst, den langen Weg unter die Motorisierten Räder zu nehmen und Massa Marittima den Rücken zu kehren.............

Tschau bella Italia, tschau Massa Marittima, tschau a tutti.......... hoffentlich bis wieder einmal...........

 

Vielen Dank für alles.....Erika, Housi, Daniela, Mike und Bruno

Sonntag, 02. Juni 2019

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