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Markus besucht mtbeer

Bike Ferien in der Toskana vom 26. Mai – 2. Juni 2018 bei mtbeer

Markus besucht mtbeer....

Ich bike seit gut 2 Jahren vermehrt bei uns in der Region Solothurn. Vielfach alleine, aber in letzter Zeit oft mit Kollegen aus der Region. Sie erzählten mir von der Toskana, wie schön es dort zum biken sei. In früheren Jahren war ich einige Male mit dem Rennrad im Chianti Gebiet unterwegs, von daher kannte ich die Region.

Mit meinen Kollegen vereinbarte ich, bei MT Beer, eine Woche Bikeferien zu buchen. Meine Kumpels waren schon diverse Male bei den Beers in der Toskana und schwärmten von der guten Organisation, dem feinen Essen und dem schönen Ambiente. Ich war gespannt was mich in Italien erwarten würde.

Ich reiste am Samstag mit meinen Freunden im «Tenuta il Cicalino» an. Einer liebevoll und wunderbar umgebauten Agricultura, mit verschiedenen Wohnhäusern, verteilt auf einem grossen Gelände.

An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen und bezogen die Zimmer im «Padronale» dem ehemaligen Herrschaftshaus. Ich war zu dritt, mit Max und Adrian im Erdgeschoss einquartiert und bezog ein grosses Doppelzimmer. Die Räumlichkeiten waren sauber und gepflegt. Nachdem wir uns eingerichtet hatten war schon bald Zeit für den Apéro. Wir wurden freundlich von der Familie Beer empfangen. Bei Wein und Bier konnten wir schon einige Kontakte knüpfen.

Sonntagmorgen, nach einem reichhaltigen Frühstück machte ich mich mit meinen Kollegen um 09.15 Uhr auf den Weg zur Besammlung. Hausi Beer informierte uns über den folgenden Tag. Es folgte die Gruppeneinteilung.

In welcher Gruppe bin ich am wohlsten? Reichen meine Fahreigenschaften in technischer und konditioneller Hinsicht für die stärkste Gruppe? Wie gut/stark sind die anderen? Gedanken die ich mir im Vorfeld machte.

Meine Kollegen waren der Meinung dass ich mit ihnen in der Gruppe «Maserati» fahren solle. Was mich wiederum in «Zugzwang» brachte. Aber was soll’s, wenn’s nicht geht und passt, steige ich in die nächsttiefere Gruppe ab.

Und los ging’s, ..von null auf hundert.. Der erste Trail schon mit Spitzkehren.. und einem kleinen Canyon, mit Schlamm und Dreck.. mein Bike sauber geputzt… was soll’s, «Augen zu und durch» einmal schmutzig, spielte es keine Rolle mehr. Bin ja hier um zu biken. Die Trails waren anspruchsvoll aber super. Vorne weg unser Guide Bruno, ein exzellenter Biker, dahinter wir die 6 Fahrer der Gruppo Maserati. Schnell merkte ich, dass das keine Sonntagsausfahrt war, ich fuhr am «Anschlag»… wie stehe ich diese Woche durch?.. das waren meine Gedanken, sofern ich vor lauter Wurzeln und Steinen überhaupt zum denken kam.

In der verdienten Kaffeepause konnte ich mich einigermassen erholen. Aber schon ging’s wieder los, auf den 2. Teil. Ich hatte die Orientierung verloren, wusste nicht mehr wo wir waren. Das spielte aber keine Rolle wir hatten ja Bruno bei uns.. Nach gut 4 Stunden biken waren wir zurück im Cicalino… der Schreibende mit Krämpfen in den Oberschenkeln, aber glücklich und abgekämpft.

Beim abendlichen Essen konnten wir unsere Erfahrungen vom ersten Tag austauschen.. es gab sehr viel zu reden.. nur positives.. und schönes.

Das macht Lust auf mehr…

Montag Morgen.. gut geschlafen, ausser.. dem Vogel welcher die halbe Nacht auf dem Baum neben an «piepste» und dem «Güggel» welcher ab morgens um 4 den neuen Tag «einkrähte» ..Ich bin auf einem ehemaligen Gutshof.. also was soll’s.

Nach dem Frühstück, um 09.30 Uhr Besammlung und Routenbesprechung durch Hausi Beer. Und dann ging’s schon wieder los. Bruno vorneweg, wir 5 Maserati’s hinterher. Technisch und konditionell wie am Vortag, aber in einer anderen Region. «Hammertrails».. ander’s kann ich es nicht schreiben.. genau das was ich schon lange mal fahren wollte… und dazu die grandiose Landschaft. (Ich bekomme Hühnerhaut.. nur schon beim schreiben..).

Nach der Rückkehr konnten wir im Restaurant bei Salat und Pasta unsere gemachten Eindrücke austauschen.

Die Bikes und wir wollten auch gereinigt/geduscht werden, die Arbeit ging uns also nicht aus.

Dem Schreibenden ging es konditionell schon viel besser.. mein «Hometraining» bei uns im Jura hatte sich also gelohnt.

Dienstag.. der Tag am Meer… diesmal mit dem «Chef» persönlich als Guide.

Die Tour verlief auf Nebenstrassen, Feldwegen, auf einen Hügel mit grandioser Aussicht auf das Meer und die Insel Elba. Runter vom Hügel über eine ruppige Abfahrt in schneller Fahrt.. In der Nähe des Meeres hatten wir einigen «Gegenverkehr» auf den Trails.. Biker in Gegenrichtung. Da wir «Maseratis», halt eben wie Maseratis daher flitzten, machten aber alle in Ehrfurcht Platz.

Mit einem Bad im Meer konnte ich mich nicht anfreunden… ich hatte zwar alles dabei.. andere wiederum sprangen kopfüber in’s frische Nass. Nach einer ausgiebigen Pause ging’s auf den Rückweg. Immerhin noch ca. 40 km. Wiederum durch eine wunderbare Landschaft, mit interessanten Trails mal schwierig, mal easy.

Beeindruckend war, dass alle die Tour ans Meer gemacht haben. Ob schnell oder ein bisschen langsamer spielte keine Rolle..Chapeau!!

Mittwoch Fahrtrainig oder Downhill..

Downhill, war für mich angesagt. Eine andere Gruppe besuchte das Fahrtraining bei Hausi.

Knieschoner und Ellenbogenschoner montiert. Ich hatte mir bei Hausi extra ein Bike mit mehr Federweg und plus Pneus gemietet.

Per Shuttle wurden wir an den Start gebracht.. Beim Hochfahren erzählte Sandra wie schwierig und steil der Start sei. Mir wurde es mulmig… was kommt da auf mich zu? Mein «Gesuch» auf aussteigen, wurde von unserer Shuttlefahrerin Doris abgelehnt. Oben angekommen mussten wir noch ein Stück mit dem Bike fahren, bevor der Spass los ging. Der Einstieg stellte sich als nicht ganz so spektakulär heraus… was dann folgte war einfach genial.. flowig, mit Absätzen, Spurrinnen.. Kehren noch und noch. Unten angekommen hatte ich laut Aussage von Martin ein grosses Grinsen im Gesicht..

Bikes aufladen und wieder hoch zur zweiten Abfahrt.. noch ein bisschen schneller, mit dem neuen Bike kein Problem..

Die dritte Abfahrt wurde leider vom Regen mehr oder weniger zunichte gemacht. Auf den nassen Steinen hatte ich Respekt und musste meinen Fahrstil anpassen.

Wer wollte konnte am Nachmittag eine Stadtführung in Massa Maritima besuchen. Alle trafen sich am Abend auf dem Stadtplatz in Massa Maritima, wo wir in einem Restaurant feine Pizzen mit gutem Rotwein genossen.

Donnerstag, Tour mit Bruno, nach dem Regen. Welche Region? Ich hatte die Orientierung in der Zwischenzeit verloren. Trails hatte es eh genug, in allen Variationen.

Das gemietete Bike habe ich noch bis Ende Woche behalten.

Durch den Regen am Vortag war es überall nass und schmutzig. Schon nach kurzer Zeit waren meine Schuhe voll Dreck. Ab einem gewissen Stadium spielt das keine Rolle mehr.. es zählt nur der Spass.

Dann kam der Canyon, whooww, war das cool. Bis auf meinen Sturz. Peter, welcher vor mir fuhr stürzte. Um ihn nicht zu überfahren, wollte ich ausweichen und stürzte ebenfalls auf dem nassen Untergrund. Zurück blieben Schürfwunden und eine Rippenprellung, welche ich aber erst in der Nacht spürte. Halb so schlimm, Hauptsache es hat Spass gemacht.

Freitag… was die Woche ist schon fast vorbei?? Das Gute und Schöne geht viel zu schnell vorbei.

Konditionell habe ich zugelegt. Fahrtechnisch muss ich noch ein bisschen üben.. bin noch kein Bruno oder Hausi…

Habe mir beim Aufstieg zum Rock’n Roll einen «Platten» eingefangen. Zum Glück stellte er sich als harmlos heraus. Da hatte Bruno schon mehr Probleme mit seinen «Platten» Zu guter «letzt» musste der «arme» per Pedes zurück ins Cicalino laufen.

Aber der Rock’n Roll hatte es in sich.. es gibt da ein Wort das ich sehr selten gebrauche… «einfach nur geil». Ein Grund zum Wiederkommen..

Mittlerweile war unsere Gruppe angewachsen. Die Wilisauer gesellten sich zu uns. Mit Bikern, welche in etwa alle auf gleichem Niveau fahren macht es riesig Spass da runter zu bolzen.
 

Ja…und nun sitze ich hier zu Hause und schreibe mir die Finger wund.. Aber meine Gedanken sind bei den Trails und den schönen Tagen die ich erleben durfte. Es war eine Superstimmung unter den Gästen und dem Team Beer.

An dieser Stelle möchte ich mich (sicher auch im Namen der Gäste) bei Erika und Hausi Beer und ihrem gesamten Team, sowie den Angestellten des Cicalino ganz herzlich für die tollen Tage bedanken.

Es hat einfach alles gepasst und riesig Spass gemacht.

 

Markus Odermatt                                                                           Bellach, 3. Juni 2018

Sonntag, 03. Juni 2018

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