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Martina voll in Action

Ein Bike in der Toscana

Martina bei mtbeer zu Besuch!Heute war der Tag. Ich durfte meine neue Besitzerin sehen und ihr die Toscana zeigen. Die Tür wurde geöffnet. Die Sonne blendete mich, weshalb ich nicht viel sehen konnte. Ich wurde nach draussen geschoben. Da draussen wartete sie. Ein Lächeln zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. Nachdem meine Pedale gewechselt wurden und die Sattelhöhe bestimmt wurde, konnte es losgehen. Zuerst wollte ich ihr die Olivenhaine um das Gebäude zeigen. Wir schlängelten durch die Haine, fuhren durch Gräben, die gezogen wurden und kamen schon bald zu meinem neuen Zuhause, das nicht weit von der Werkstatt entfernt lag. Hier warteten schon einige neue Freunde. Den ganzen Abend erzählten wir uns Geschichten, wo wir schon überall gewesen waren, was wir alles schon erlebt hatten. Bald darauf schlief ich ein.

Endlich war es so weit. Schon ganz aufgeregt wartete ich auf meine Besitzerin. Kaum war sie da, machten wir uns auf den Weg zum Kiesplatz, wo meine anderen Freunde schon auf mich warteten. Nachdem Housi eine Ansprache gehalten hatte, teilten wir uns in Gruppen auf. Meine Besitzerin stellte sich zur Cappuccino-Gruppe, was für mich bedeutete, dass ich etwas vorsichtiger mit ihr umgehen musste, denn sie fuhr noch nicht lange Bike. Zusammen mit meinen E-Freunden machten wir uns auf die erste Tour. Die Fahrt über Schotterstrassen und durch die Wälder war ideal, um ihre Fahrfähigkeiten zu prüfen. Ab und zu konnte ich wieder ein Wort mit meinen E-Freunden wechseln und manchmal genoss ich einfach die Aussicht.

Doch schon bald änderte sich dies und ich hatte kaum mehr Zeit gemütliche Fahrten zu machen, geschweige denn mit meinen E-Freunden zu sprechen. Neue Besitzer wechselten zu uns in die Gruppe. Ich war neugierig, denn ihre Bikes hatten auch nur den Besitzer als Motor, wobei ein Bike deutlich kleiner war als die anderen. Kaum waren wir losgefahren, kam auch schon der erste Anstieg. Plötzlich packte der Besitzer ein rotes Seil aus, befestigte ein Ende am Sattel seines Bikes und das andere am Lenker des kleineren Bikes. Kaum sind sie losgefahren, haben sie uns auch schon überholt. Schon bald nannten wir diese zwei Bikes «Schnellzug mit Doppelmotor», weshalb unsere «Cappuccino-Gruppe» in «Express-o-Gruppe mit Zuckerschuss» umgetauft wurde.

Oben angekommen, wagte sich meine Besitzerin zusammen mit dem Schnellzug den «Picci’s whoops»-Trail herunterzufahren. Ein Trail mit viel Spasspotenzial. Zu Beginn einige steile Stellen und gegen Ende schöne Kurven, die durch einen kleinen Canyon führen. Schon jetzt wusste ich, dass es eine tolle Woche werden würde.

Bald schon stand der Ausflug ans Meer auf dem Programm. Die Aussicht während der Fahrt war einfach bezaubernd. Olivenhaine, Rebstöcke, Wälder und natürlich das Meer waren schon bald zu sehen. Da strahlend blauer Himmel war, konnten wir auch die Insel Elba schon von weitem sehen.

Schon war die Hälfte der Woche wieder vorbei. Trotzdem freute ich mich auf den heutigen Tag, denn ich durfte auf meinen Lieblingsspielplatz gehen. Durch die Anleitung von Housi konnte meine Besitzerin einiges lernen, wobei ich meinen Spass haben konnte. Zuerst durfte ich über Holzstämme fahren, ich konnte endlich mal mein Vorderrad vom Boden hochheben und natürlich die berühmte Treppe hochfahren. Im Zickzack ging es weiter neben der Schanze eine kleine Anhöhe hinauf. Zum Schluss konnten wir den Sektor 33 heruntersausen. Ich war froh, dass meine Besitzerin noch nicht in vollem Tempo fuhr, ansonsten wäre mir vermutlich bei den 33 engen Kurven schlecht geworden.

Zwei Tage später gab es schon die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden. Dazu mussten wir leider die «Express-o-Gruppe mit Zuckerschuss» und somit den Schnellzug verlassen. Mit der neuen Gruppe fuhren wir den «Spaghetti»-Trail hinauf. Ich glaube ich hatte noch nie ein soooooo langes Spaghetti gesehen, das sich durch die Bäume den Weg hinauf auf den Hügel schlängelte. Ich dachte dieser Trail hört nicht mehr auf. Nach einigen weiteren Trails, Kuchen für meine Besitzerin und einem kurzen botanischen Input von Housi, hatten wir den Aussichtspunkt erreicht. Auf unserer Abfahrt, auf dem «Cicalinea»-Trail erzählte uns Housi etwas von rutschendem «Härd». Für nicht Berner in unserer Gruppe war diese Erzählung etwas schwerer zu verstehen, denn wieso sollte ein Kochherd auf diesem Trail rutschen oder eben nicht rutschen, je nachdem, wie oft und stark der Niederschlag war. Zum Glück konnten es die Bikebesitzer bei einem gemütlichen Abendessen klären.

Nun war die Woche für meine Besitzerin schon wieder zu Ende. Schweren Herzens verabschiedete ich mich von ihr und stellte mich zu meinen Freunden. Geputzt und gepflegt warte ich nun auf mein nächstes Abenteuer.

Nachricht von meiner Besitzerin:

Liebes MTBeer-Team

Ich danke euch für eine unvergessliche Woche in der Toscana. Während dieser konnte ich meine Skills weiterentwickeln, wodurch das Biken nun noch mehr Spass macht 😊!

Herzliche Grüsse
Martina 

Sonntag, 17. Oktober 2021

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